Vorurteile rund um's Bettnässen

Niemand hat Schuld, wenn das Bett nass ist. Trotzdem ranken sich viele Mythen um die Ursache. Höchste Zeit also, einmal alle Missverständnisse aufzuklären.

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Vorurteil: Bettnässen ist eine schlechte Angewohnheit.

Fakt: Laut der Weltgesundheitsorganisation ist das Bettnässen ab dem vollendeten 5. Lebensjahr eine behandlungsbedürftige Erkrankung. Bettnässen ist weder eine Lern- noch eine Verhaltensstörung. Kinder, die einnässen, tun das nicht absichtlich, sondern es widerfährt ihnen einfach.

Vorurteil: Es gibt einen Schuldigen

Fakt: Niemand ist schuld am Bettnässen. Es gibt viele Ursachen und Gründe dafür, doch kaum einen davon können Eltern und Kinder beeinflussen.

Vorurteil: Bettnässer sind nur zu faul, zur Toilette zu gehen.

Fakt: Die meisten Kinder sind nicht zu bequem. Sie merken nur zu spät, dass sie auf die Toilette müssen.

Vorurteil: Bettnässen ist eine bedrohliche Krankheit.

Fakt: Bettnässen ist weder ansteckend noch gefährlich. Viele Kinder (etwa 10%) machen bis zur ersten Klasse nachts noch regelmässig ins Bett.

Vorurteil: Das Kind soll nach 16 Uhr nicht mehr trinken.

Fakt: Dieser Ratschlag kann die Situation sogar noch verschlimmern. Das Einschränken der Trinkmenge kann zu Dehydrierung und höherer Konzentration des Urins führen, was wiederum die Blase reizen kann. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind tagsüber reichlich trinkt, um seine Blase zu trainieren. Einige Stunden vor dem Schlafengehen sollte man dann weniger trinken. Aber verweigern Sie einem durstigen Kind nie etwas zu trinken!

Vorurteil: Es hilft, wenn man das Kind nachts im Halbschlaf auf die Toilette setzt.

Fakt: Die meisten Eltern probieren das irgendwann einmal aus. Es scheint naheliegend, dass Bettnässen damit zu stoppen oder zumindest in den Griff zu bekommen ist. Tatsächlich jedoch stören Sie den gesunden Schlaf Ihres Kindes, und ein Kind, das im Halbschlaf Wasser lässt, lernt nicht, von einer vollen Blase aufzuwachen.

Vorteil: Man kann nichts gegen Bettnässen tun.

Fakt: Es gibt kein Wundermittel gegen Bettnässen. Bettnässen verschwindet häufig mit der Zeit von selbst. Wenn aber ein Kind das 5. Lebensjahr vollendet hat und nachts noch regelmässig einnässt, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen.

Sie können Ihrem Kind und sich selbst helfen, mit der Situation umzugehen. Dazu gehört saugfähige Nachtwäsche wie DryNites®, aber auch Trost und Zuspruch. Wie bei allen Gesundheitsstörungen darf man auch beim Bettnässen das seelische Wohlergehen des Kindes nicht aus den Augen verlieren."

Vorurteil: DryNites® zögern das Ende des Bettnässens hinaus

Fakt: Es gibt keine Hinweise darauf, dass bei älteren bettnässenden Kindern das Tragen saugfähiger Nachtwäsche einen Einfluss auf das Trockenwerden hat (bei Kleinkindern kann das anders sein). DryNites® heilen Ihr Kind nicht vom Bettnässen, aber sie helfen Ihrem Kind und Ihnen, diese Phase ohne Peinlichkeit und mit Zuversicht durchzustehen.